Traditionell veranstaltet die Fenster-PAUL GmbH zum Jahressende mit der Belegschaft ihre Weihnachtsfeier und nimmt dies zum Anlass, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Erfolge zu feiern. Auch ein kleiner Ausblick auf das kommende Jubiläumsjahr 2019, in dem das Unternehmen bereits sein 100-jähriges Bestehen feiern wird, gehörte zum Abendprogramm.

Nach kurzem Gedenken an den langjährigen Mitarbeiter Karl Fertig, der im Januar verstorben ist, kam Geschäftsführer Michael Heim in seiner Rede auf die aktuelle Lage zu sprechen: „Das Handwerk hatte 2018 Probleme mit steigenden Rohstoffpreisen. Gerade bei Holz und Aluminium haben die Preise deutlich angezogen. Auslöser hierfür sind sicherlich Handelsbarrieren und der Handelskrieg zwischen Europa und Amerika. Wir werden zukünftig noch mehr gefordert werden und stärker um Aufträge kämpfen müssen.“ Dass das Unternehmen allerdings für diese kommenden Herausforderungen bestens gerüstet ist, daran ließ Michael Heim keinen Zweifel, denn durch ständige Investitionen im Personal- und auch im Maschinenbereich kann Fenster-PAUL auch weiterhin mit qualitativ hochwertigen Fenstern und Haustüren aus Holz und Holz-Aluminium bestehen.

Ein wichtiger Bestandteil des feierlichen Rahmenprogramms im Hotel „Zur Schönen Aussicht“ in Marktheidenfeld stellte auch dieses Mal wieder die Ehrung aller Jubilare dar, dessen Vielzahl eine eindeutige Sprache spricht. „Wenngleich es heutzutage normal ist, dass Mitarbeiter häufiger das Unternehmen wechseln, sind wir alle froh und stolz, dass Sie unserem Unternehmen mit Ihrem großen Engagement bereits seit vielen Jahren angehören“, lobte Heim.

Für fünfzehn Jahre Betriebszugehörigkeit wurden geehrt:
André Haseloff kam schon als Auszubildender zum Unternehmen und erlernte den Beruf Glaser mit Fachrichtung Fensterbau. Nach der Ausbildung wurde er als Geselle übernommen und ist für die Montage von Fenstern, Türen, Rollläden und Beschattungen zuständig.

Für zwanzig Jahre Betriebszugehörigkeit wurden geehrt:
Als gelernter Schreiner stieß Bernhard Uehlein 1998 zum Team. Er ist für die komplette Lagerhaltung des Holzes zuständig. Des Weiteren ist sein Aufgabenbereich das Zuschneiden von Holz der einzelnen Aufträge und die Ausbildung der Staplerfahrer.
Ebenfalls bereits 20 Jahre im Unternehmen ist die gelernte Industriekauffrau Heidi Albert. Ihr Arbeitsbereich ist Empfang, Telefonzentrale, Fakturierung und Korrespondenz.
Als Holztechniker ist Erik Brönner seit seiner Einstellung für die technische Bearbeitung der Aufträge mit Erstellung der Auftragsbestätigungen und Fertigungslisten zuständig.
Stefan Stollberger trat bereits 1995 als Azubi im Beruf Glaser mit Fachrichtung Fensterbau ein. 1998 wurde er als Geselle übernommen. Mittlerweile ist er als Montageleiter für den Einbau der kompletten Produktpalette verantwortlich.

Drei Jahrzehnte – 30 Jahre - gehört nun schon Andreas Wiesner zumTeam und wurde für seine Treue ebenfalls feierlich geehrt. Auch er trat bereits 1985 als Azubi im Beruf Glaser mit Fachrichtung Fensterbau in das Unternehmen ein, wurde 1988 als Geselle übernommen und in der Sonderfertigung zur Herstellung von Schräg- und Rundbogenfenster, sowie für Haus-, Hebeschiebe- und Falttüren eingesetzt.1993 legte er die Prüfung als Holztechniker ab und wurde danach ins Büro versetzt. Ihm wurde der Bereich Haustüren und Sonnenschutz übertragen.

Für fünfunddreißig Jahre Betriebszugehörigkeit wurden geehrt:
Fred Pink trat als gelernter Tischler 1983 in das Unternehmen ein und wurde in der Sonderfertigung eingesetzt. Nach seiner Meisterprüfung als Glaser mit Fachrichtung Fensterbau wechselte er in den Maschinenraum. Heute bedient er nicht nur die computergesteuerte Maschinenstraße, sondern führt auch Reparaturen aus und ist für die Wartung zuständig.
Leider verhindert war Armin Zeitz. Auch er absolvierte bereits seine Ausbildung zum Glaser mit Fachrichtung Fensterbau bei Fenster-PAUL. Nach der Ausbildung wurde er als Geselle in der Sonderfertigung eingesetzt. Dort stellt er hauptsächlich Hebeschiebetüren her. Als Springer ist er aber auch oft in anderen Abteilungen der Produktion zu finden und hilft gerne überall aus, wo gerade „Not am Mann“ ist.